#1 Re: Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von Floco 10.12.2008 19:04

Realistische Darstellung von Eye Floaters - Brendan James



Eye Floaters (Mouches volantes) von Brendan James: Resultat von militärischen Experimenten mit Energiewaffen?


Das Bild stammt von der Website des Verschwörungstheoretiker Brendan Michael James. Er beschäftigt sich mit geheimen Experimenten, die angeblich durch fortgeschrittene Energiewaffen (Directed-Energy Weapons, Waffen auf Schall-, Mikrowellen-, Laser- und Plasmabasis) an ahnungslosen Menschen durchgeführt werden. Im Forum präsentiert er seine Zeichnung und vermutet, dass es sich um “gas plasma, gas plasma particle beams and gas plasma orbs” handeln könnte – er führt die Erscheinung von MV also auf Energiewaffen zurück. Dabei streitet er ab, dass das Phänomen sich im Augeninnern befindet – es sei objektiv vorhanden und könne fotografiert werden. Auf seiner Website liefert James einige Fotografien von angeblichen MV. Wie es möglich ist, MV zu fotografieren, kann er (noch) nicht sagen, sein Diagramm bleibt unverständlich.

Die Zeichnung dagegen ist glasklar: James hat MV aufgezeichnet, wie er sie sieht: Wir erkennen Kugeln und Fäden, wobei einige der Kugeln frei im Raum schweben, andere befinden sich in den Fäden. Der Autor hat sogar verschiedene Arten von Kugeln festgehalten, dunklere und hellere, bzw. solche mit dickerem oder dünnerem Umkreis. Die Kerne dagegen scheinen bei James alle weiss zu sein, dunkle Kerne mit hellem Umkreis kommen hier nicht vor. Die Fäden sind teilweise ineinander verwoben gezeichnet, was deutlich macht, dass es sich um eine dreidimensionale Struktur handelt. Gut ist zudem die Beobachtung, dass einzelne Kugeln in den Fäden wie eine Art Achse funktionieren, um die sich die einzelnen Abschnitte der Fäden schwenken, drehen und rotieren.

Wir wissen, dass MV für verschiedene Interpretationen offen sind. Die Deutung von James gehört allerdings zum Extremsten, was mir über MV bekannt ist: Demnach haben wir tagtäglich das Resultat systematischer Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Augen. Eine solche Ansicht kann ich persönlich nicht teilen. Doch wenn sich James noch etwas ins Zeug legte und seine Behauptungen durch einleuchtende Argumente und Beweise auf solidere Grundlagen stellen würde, könnten wir MV-Sehende irgendwann eine Sammelklage gegen die Militärs starten – eine andere Art, wie MV ein bisschen zum Weltfrieden beitragen könnten.

Quelle: http://brendanmichaeljames.com
#2 Re: Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von Floco 10.12.2008 19:06

Realistische Darstellung von Mouches volantes – Irene



Der Engel im Auge. Mouches volantes von Irene.

Warum Irene bei der Entspannung auf dem Liegestuhl jeweils auf diesen Punkt im Himmel blickte, weiss sie nicht. Vielleicht war es die merkwürdige Farbe in diesem Punkt, ähnlich derjenigen der Haut (grosse Kugel in der Mitte), die ihre Aufmerksamkeit erregte, oder aber die weiteren Kugeln und Fäden darum herum.

Denn diese Struktur erinnerte sie bald an einen Engel: Die eckige Figur unten als Körper, die hautfarbene Kugel als Gesicht, und die geschwungenen Fäden oben als Flügel. Zudem schien das Gebilde eine eigentümliche Aura auszustrahlen (rot und blau), und wo es erschien, da wurde auch die Umgebung durch kreisende leuchtende Sternchen oder Pünktchen belebt (dargestellt als schwarze Punkte im Bild).

Bald merkte Irene, dass sie diese Figur willentlich sehen oder eben nicht sehen kann, dass sie ihre Bewegungen leiten kann. Sie sorgte sich erst, da es sich in diesem Fall ja um etwas im Auge handeln musste. Nach einiger Internetrecherche und dem Besuch auf www.mouches-volantes.com aber geniesst sie heute die stillen Momente mit dieser Figur. So beobachtete sie, dass die MV im Glanz sonnenbeschienenen Metalls, etwa am Gestell ihrer Brille oder in der Spitze eines Kugelschreibers, viel intensiver und deutlicher zu sehen sind; und dass die Stimmung und Entspannung das Aussehen der MV verändern können; und dass die Kugeln und Fäden immer wieder nach unten fliessen.

Und Irene scheut sich nicht, die wohl zentralste Frage zu stellen: „Auf der einen Seite bin ich fasziniert, auf der anderen Seite frage ich mich: was soll das alles, warum sehe ich diese Figur?“ Antworten darauf gibt es denkbar viele. Doch die für uns persönlich wertvollsten offenbaren sich, so glaube ich, im meditativen Sehen selbst.
#3 Re: Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von Floco 30.11.2009 14:53

Realistische Darstellung von Mouches volantes auf der Webseite von Dr. James H. Johnson


Mouches-volantes-Bild auf der Webseite von Dr. James H. Johnson, nach der Beschreibung von Patienten, deren MV nicht behandelbar sind.

Auf seiner Webseite gibt der Laserchirurg Dr. James Johnson eine Kostprobe der „Bursa-Floaters“ – jener Mouches volantes, die sich v.a. in jungen Patienten finden, und die die Laserchirurgen nicht behandeln können. Johnson verortet sie nicht im Glaskörper, sondern in der so genannten bursa premacularis zwischen Glaskörper und Netzhaut (siehe: http://www.mouches-volantes.com/news/news.htm, Rubrik: "Aus der Wissenschaft").

Kommentar von Johnson:

„Patients describe very distinct, hard-edged, lines and dots that move around much like vitreous floaters. They tend to be seen in the central vision region. … They often describe them as semitransparent or like a glass rod or ‚crystal worm‘. They can draw them with great accuracy and detail.

Die Mouches volantes auf dem Bild zeigen ganz klar diejenigen Mouches volantes, über die ich in meinem spirituellen Projekt „Ganzheitlich sehen“ schreibe. Dass diese Punkte und Fäden weder im Glaskörper gesehen werden können, noch „heilbar“ sind, spricht für eine neue wissenschaftliche Erklärung, aber auch für eine alternative, spirituelle Anschauung.

Quelle: http://vitreousfloatersolutions.com/floatersyoung.html

#4 Re: Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von Floco 30.11.2009 14:57

Wer sich dafür interessiert, wie sich die harmlosen, transparenten und beweglichen Mouches volantes bildlich von Augentrübungen oder -krankheiten abgrenzen lassen, siehe meine Zusammenstellung auf der Webseite:

http://www.mouches-volantes.com/intro/entoptische_erscheinungen.htm

#5 Re: Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von Floco 19.02.2010 11:59


Zahnpasta volantes?

Es scheint Darstellungen von Mouches volantes zu geben, bei denen der Blick darauf nicht verrät, ob wir es mit einer eher künstlerischen oder eher realistischen Sicht auf die MV zu tun haben. Erst der Zusammenhang, in welchem das Bild erscheint, gibt hier Aufschluss. Das folgende Bild ist ein solches. Es illustriert einen Artikel mit dem Titel „Mouches volantes – Mücken vor den Augen“, der am 3. Dezember 2009 in der österreichischen Zeitung „Der Standard“ erschienen ist.

Tatsache ist, dass mich dieses Bild von Beginn weg eher an eine metaphorische Beziehung zu den MV erinnert, als an eine realistische. Was uns da als MV verkauft werden soll, sieht für mich eher aus wie Zahnpasta. Nun ist Zahnpasta für sich genommen ja noch kein Problem. Zum Problem wird sie dann, wenn sie an einem Ort ist, wo sie nicht hingehört. Wenn sie z.B. durch die Luft fliegt, wie das Bild suggeriert, oder sich über irgendeine blaue Fläche verteilt, anstatt über die Borsten der Zahnbürste. MV, so will uns das Bild sagen, sind eigentlich gute Dinger wie Zellen, Blut, Kollagen-Hyaluron-Strukturen etc., nur leider völlig am falschen Ort.

Die Schattierungen der weissen Dinger auf dem Bild vermittelt uns zudem das Substanzhafte: Wir haben es nicht nur mit ein bisschen Feinstaub in den Augen zu tun. Nein, das hier ist echter Dreck, gross, dick, schwer. Und wir lassen uns auch nicht durch die perfide weisse Farbe täuschen, denken wir nur an die Vögel. Man kann also nur eines mit diesem Teufelszeugs anfangen wollen, nämlich es wegzuwischen. Wohlwissend, dass es die Karrieren – wenn nicht gar die Gesundheit – selbst von Professionellen wie dem Meister Proper jäh beenden würde.

Dieses Bild ist also ganz grosse Klasse: Der Schrecken, den es vermittelt, könnte von keiner realistischen Darstellung so rübergebracht werden. Alles nur Hirngespinste? Nun, der Begleittext zu diesem Bild scheint die Möglichkeit des Metaphorischen zumindest einkalkuliert zu haben: „So oder so ähnlich werden Mouches volantes wahrgenommen.“


Link:

- Oestereichische Zeitung:
http://derstandard.at/1259280872659/Genauer-Betrachtet-Mouches-volantes---Muecken-vor-den-Augen (7.02.2010)

#6 Re: Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von Floco 13.09.2010 09:43


Shane: Realistische Darstellung von Mouches volantes

Als Kind spielte Mouches-volantes-Leser Shane oft mit den leuchtenden Kreisen und Fäden, ohne damit besondere Absichten oder Interpretationen zu verknüpfen. Es folgte eine Zeit, in welcher er keine Mouches volantes mehr sehen konnte. Dann, durch die Beschäftigung mit bewusstseinssteigernden Praktiken wie dem “Träumen” nach Carlos Castaneda wurde er wieder auf diese Punkte und Fäden aufmerksam.

Heute braucht Shane seine Mouches volantes für Konzentrationsübungen. Neben den üblichen Punkten und Fäden, die die typischen Formen der Mouches volantes aufweisen, sieht er manchmal auch ein kleines helles “Wurmloch”. Es ist grösser als die anderen Mouches volantes Kugeln und weist im Inneren viele nach innen verlaufende Stränge auf. Aus physiologischer Sicht könnte es sich um ein anderes entoptisches Phänomen handeln. Doch über die Bedeutung dieses “Wurmlochs” in spiritueller Hinsicht konnten Shane und ich bisher nur spekulieren. Möge es sich Shane beizeiten eröffnen, ob und welchen Sinn dieses Phänomen in seinem Leben hat!

Danke Shane, und alles Gute!

#7 Re: Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von Floco 13.12.2010 20:23


Jill: Schutzengel als „Kreise“

Jill war sieben Jahre alt, als sie dieses Bild zeichnete. Sie hat es auf Wunsch ihrer Mutter, Inge Hausmann, gemacht. Damit die Mutter nachvollziehen könne, was die Tochter meint, wenn sie von „Kreisen“ sprach; Kreise, die zum Beispiel aus der Badezimmerwand auf sie zukamen, Kreise, vor denen sich Jill zuerst fürchtete.

Was tust du jetzt, dachte Inge Hausmann in ihrer Ratlosigkeit. Jill war nun mal ein phantasievolles Mädchen. Und der Gang zum Augenarzt hatte auch nichts ergeben.

„Mama, du brauchst über die Kreise nicht mehr nachzudenken“, sagte Jill schon bald darauf zu ihrer Mutter, „ich weiss, dass es meine Schutzengel sind.“ Von diesem Tag an hatte Jill keine Angst mehr vor ihren Kreisen.

Viele Jahre später ärgerte sich Inge Hausmann über ihre fliegenden Mücken und stiess bei Recherchen auf meine Webseite. Hier sah sie die Bilder von Mouches volantes und erinnerte sich an das, was ihre Tochter aufgezeichnet hatte. Tatsächlich weisen Jills „Kreise“ die unverwechselbare Struktur der Mouches volantes auf. Da sie einzelne Kugeln gelb ausmalte, können wir davon ausgehen, dass sie Licht in den Punkten und Fäden sehen konnte. Die siebenjährige Jill beweist durch diese grosse visuelle Aufmerksamkeit und Konzentration eine besondere Geisteskraft. Nicht verwunderlich, dass sie auch einen selbstbewussten und souveränen Umgang mit dem Aussergewöhnlichen fand: Sie bettete ihre Kreise in einen ihr vertrauten Deutungsrahmen ein und interpretierte sie als Schutzengel.

Jill wurde 2002 von einem Raser getötet, sie war 22 Jahre alt. Bis zuletzt hat sie ihre Kreise gesehen und sich dadurch von Schutzengel behütet gefühlt. Inge Hausmann, die nach dem Tod ihrer Tochter ein psychologisches Beratungszentrum für Frauen eröffnet und zwei Bücher über Jill mit Gedichten und Botschaften für Frauen mit Essstörungen veröffentlicht hat (siehe Link), fand durch diesen starken Glauben selbst zum Glauben an Gott. So sagt sie heute:

„Als Jill getötet wurde, habe mich manchmal gefragt, wo waren ihre Schutzengel, aber später sagte mir einmal jemand, das Leben ist ja nicht mit dem Hier vorbei, sondern es geht weiter und dorthin haben die Schutzengel sie mitgenommen.“

Links:

- Psychologisches Beratungszentrum für Frauen. http://hilfe-fuer-frauen.de/(28.10.10)
#8 Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von Floco 05.09.2007 11:47

Salut zäme!

Was gibt es Naheliegenderes als die subjektiven beweglichen Punkte, Fäden und Formen aller Art erst einmal aufzuzeichnen wie sie sind?
Warum man das tun sollte? Na, um die Dinger vor den Augen einmal anderen zeigen zu können. Um sie gemeinsam zu betrachten und darüber zu diskutieren. Oder um sie selbst systematisch zu erfassen und zu studieren. In jedem Fall, um sie zu verarbeiten.

Die unten gezeigten Bilder sind allesamt realistische Darstellungen, die den einen oder den anderen genannten Zweck verfolgen.

Floco

http://www.mouches-volantes.com
http://www.bewusstsein.ws
#9 Re: Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von Floco 05.09.2007 11:48


Shin-ichi Matsumoto: Systematisch erfasste Punkte und Fäden aus eigener Beobachtung

Der japanische Mediziner Professor Shin-ichi Matsumoto beobachtete die Mouches volantes über zwei Jahrzehnte an sich selbst und hielt seine Erkenntnisse Ende der 1960er Jahren in einer Abhandlung fest. Für ihn handelt es sich bei den MV um epitheliale Zellketten (Zellen aus der obersten Zellschicht). Matsumoto beschreibt und unterscheidet kubische sowie runde aneinander gekettete Zellen, teils deutlich pigmentiert, teils kaum wahrnehmbar. Das Einzige, was er am Schluss mit Sicherheit gemäss seinen eigenen Erfahrungen feststellen kann, ist die praktische Unwandelbarkeit der MV über einen längeren Zeitraum. Daher ist für Matsumoto neben den gewöhnlich genannten Ursachen wie mechanische Störungen, chronische Entzündungen und Senilität der Augenwand noch eine weitere Variante denkbar: Er vermutet, dass diese Zellketten angeboren sind; es könnten ursprünglich durchsichtige Zellresten embryogenetischer Natur sein, die mit der Zeit an Pigmentgehalt zugenommen hätten, so dass sie schliesslich sichtbar wurden.
#10 Re[2]: Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von SaMe 26.09.2007 21:18

schöne Bandwürmer sind dabei sowie andere siphilitische Formen
#11 Re: Realistische Darstellung von entoptischen Phänomenen von Floco 08.08.2008 15:57

Hi, SaMe, was sind siphilitische Formen??

#12 Mouches Volantes Simulation von Nina 20.05.2013 14:12

Da mir die Mouches Volantes auch immer wieder begegnen, habe ich eine Simulation programmiert. Dabei habe ich versucht, meinen Eindruck so präzise wie möglich wiederzugeben, zumindest präziser als es auf einem unbewegten Bild möglich wäre.
100%ig trifft es die Darstellung natürlich auch nicht, aber ich habe das Gefühl, dass ich nah dran bin.
http://hamburch.de/things/mouchesvolantes/
Wichtig war mir, dass auch die Bewegung relativ echt aussieht: Sie treiben, drehen sich und schwimmen dem Blickfeld hinterher.
Man kann die Anzahl der MV verändern, erhöhen bis 999 (vorsicht, so mancher Rechner kommt dann ins schwitzen!) oder gar keine (was natürlich völlig witzlos ist).

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